Du trägst viel und du trägst es gut. Oft bist du da, wenn andere Halt brauchen. Du hältst den Raum und alle lehnen sich an dich. Das ist eine echte Stärke.
Du kennst diese stillen Momente, wenn der Tag zur Ruhe kommt und alles andere leise um dich herum wird. Dann meldet sich etwas in dir und es fragt nicht um Erlaubnis.
Es ist eine Sehnsucht nach einem Leben, das sich endlich ganz nach dir anfühlt. Bei manchen ist sie ein zartes Flüstern, bei anderen ein lautes Pochen, doch das, was in dir gesehen werden will, verschwindet nie ganz.
Diese Sehnsucht ist kein Zufall. Sie ist dein Ruf zu dir nach Hause. Denn was du suchst, ist längst in dir. Du hast es nie verloren, nur vergessen, unter all dem, was sich mit den Jahren über dich gelegt hat.
Das meiste davon war nie deines.
Es kam von außen, aus frühen Erfahrungen, von so vielen, die es vor dir schon trugen und an dich weitergaben. So leise hat es sich über dich gelegt, dass es sich heute anfühlt wie du selbst. Dabei war es das nie.
Und was heute auf deinen Schultern liegt, darf von dir abfallen. Sobald du vor mir sitzt, sehe ich genau das. Ich sehe dich und ich sehe, was sich über deine innere Freiheit gelegt hat. Ich gehe mit dir den Weg, es zu lösen, damit der innere Nebel sich lichtet. Schicht um Schicht kommst du dir selbst näher.
Du triffst deine Entscheidungen aus dir heraus, nicht aus dem, was andere von dir erwarten. Du folgst wieder deiner eigenen Spur, deiner Wahrfährte, die tief in dir angelegt ist. Der Frieden, den du so lange gesucht hast, stellt sich dann von selbst ein, von innen nach außen. Genau dorthin gehe ich mit dir. Dein Weg zurück zu dir selbst.